Reinigung von Kunst und Kulturgut – auch aus gesundheitlichen Gründen

Unbequem aber real: Zahllose Kunstobjekte, Kirchenausstattungen, Gebrauchsgegenstände oder ganze Dachstühle sind mit heute nicht mehr zulässigen Holzschutzmitteln kontaminiert. Energetisch immer dichter sanierte Gebäude und persönliches Unwohlsein tragen dazu bei, dass dieses Thema zunehmend in unser Bewusstsein gelangt und die Notwendigkeit zur Dekontamination erkannt wird.

Dekontamination von Möbeln und Holzobjekten

Je nach Hauptkomponenten der Holzschutzmittel – z.B. wasserlösliche Metallsalze oder in Lösemitteln gelöste, organische Chlorverbindungen – lassen sich einzelne Bestandteile nachweisen und unterschiedlich reduzieren.

  • Abnahme oberflächlicher Ablagerungen / Auskristallisierungen mit entsprechend ausgestattetem Spezialsauger
  • Tiefere Reinigung mit dem Vakuum-Waschverfahren – mit einer speziellen Reinigungsmaschine und entsprechender Aufsatzdüse wird die Oberfläche kurzfristig befeuchtet und mit Hilfe des Unterdrucks unmittelbar danach wieder so weit ausgesaugt, dass auch tief liegender Schmutz, der ebenfalls kontaminiert ist, entfernt wird. Mit dieser schonenden Dekontamination bleibt kaum Feuchtigkeit auf der Oberfläche zurück
  • Um etwaiges Nachwandern und erneutes Ausblühen der Holzschutzmittel zu verhindern, besteht im Einzelfall die Möglichkeit, Holzflächen nach erfolgter Reinigung zu „maskieren“ bzw. „abzusperren“
  • Im Falle von hartnäckigen, unangenehmen Geruchs-Rückständen der Holzschutzmittel, belegen wir die Innen- bzw. Rückflächen Ihrer Möbel mit einem hochwertigen Aktivkohle-Vlies. Dieses bindet Gerüche erfahrungsgemäß über Jahre und ist dabei äußerlich unauffällig, dünn, und wirkt aufgrund seiner Farbe und Struktur wie eine elegante Auskleidung